OVM Online Vertrieb Marketing GmbH – Zahlungsaufforderung erhalten?

Haben Sie eine Zahlungsaufforderung von der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH erhalten und wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Dann können Sie sich gerne an unsere Kanzlei wenden. Wir helfen Betroffenen, die solche Zahlungsaufforderungen erhalten haben.

Zahlungsaufforderungen der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH nicht ungeprüft bezahlen!

Ich empfehle Empfängern von Zahlungsaufforderungen dieser Firma, den geforderten Betrag nicht ungeprüft zu bezahlen. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie Zweifel haben, dass die Forderung berechtigt ist. Wenn ein Anbieter eine vertragliche Forderung von einem Kunden beansprucht, trägt der Anbieter nach allgemeinen Grundsätzen die Beweislast für den wirksamen Abschluss eines entsprechenden Vertrags mit dem Kunden.

Kann ein Anbieter einen Vertragsabschluss nicht beweisen, sollte man sich gegen entsprechende Forderungen wehren. Auch Verzugskosten (z.B. Mahnkosten, Inkassogebühren) müssen letztlich nicht bezahlt werden, wenn die Hauptforderung ungerechtfertigt ist.

Bei jedem ungewollten Vertrag ist außerdem die Möglichkeit eines Widerrufs oder einer Anfechtung zu prüfen. Wenn sich ein Vertragspartner zum Beispiel über den Inhalt eines Vertrags im Irrtum befand, besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Anfechtung.

Ein weiterer Ansatzpunkt sind die verbraucherschützenden Vorschriften des AGB-Rechts (§§ 305 ff. BGB). Diese regeln unter anderem, welche Regelungen im „Kleingedruckten“ enthalten sein dürfen oder nicht. Zum Beispiel gilt nach § 305c Absatz 1 BGB, dass überraschende Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht Vertragsbestandteil werden.

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